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27.August 2005

Lesehore des Stundengebets für den Seligen Kaiser Karl aus dem Hause Österreich

Gedenktag: 21. Oktober

Karl aus dem hause Österreich wurde 1887 in Persenbeug (Diözese St. Pölten) geboren. Am 21. Oktober 1911 schloss er den Bund der Ehe mit Zita von Bourbon-Parma. Mit seiner Ehefrau und den Kindern führte er ein beispielhaftes Familienleben – eine wahre Hauskirche, geprägt von der innigen Liebe zur heiligsten Eucharistie und Verehrung der Seligen Jungfrau Maria. Während des Ersten Weltkrieges wurde er 1916 Kaiser von österreich und zum König von Ungarn gekrönt. Er bemühte sich um einen gerechten und dauerhaften Frieden und förderte Recht und Gerechtigkeit. Nach dem Umsturz der staatlichen Ordnung wurde er 1919 ins Exil verbannt, lebte in Armut und ertrug seine Krankheit mit tiefem Gottvertrauen. Er starb am 1. April 1922 in Funchal auf der Insel Madeira, während er den Namen Jesu anrief.

Zweite Lesung :

(Zweites Vatikanisches Konzil, Pastoralkonstitution über die kirche in der Welt von heute, Gaudium et Spes, Nr. 93 )

Der Aufbau und die Vollendung der Welt

Die Christen können, eingedenk des Wortes des Herrn: „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt“ (Joh 13,35), nichts sehnlicher wünschen, als den Menschen unserer Zeit immer großherziger und wirksamer zu dienen. Dem Evangelium gewissenhaft folgend und aus seinen Kräften lebend, verbunden mit allen, die die Gerechtigkeit lieben und pflegen, haben sie das große Werk, das sie hier auf Erden zu erfüllen haben, begonnen, über das sie zu ihm, der am Jüngsten Tag alle richten wird, Rechenschaft geben müssen.

Nicht alle, die sagen „Herr, Herr“, werden ins Himmelreich eingehen, sondern den Willen des Vaters tun und tatkräftig ans Werk gehen. Der Vater will, dass wir in allen Menschen Christus als Bruder sehen und lieben in Wort und Tat und so der Wahrheit Zeugnis geben und anderen das Geheimnis der Liebe des himmlischen Vaters mitteilen. Aus diese Weise wird in den Menschen überall in der Welt eine lebendige Hoffnung erweckt, die eine Gabe des Heiligen Geistes ist, dass sie am Ende in Frieden und vollkommenem Glück aufgenommen werden in das Vaterland, das von der Herrlichkeit des Herrn erfüllt ist.

„Dem aber, der Macht hat, gemäß der in uns wirkenden Kraft weitaus mehr zu tun als alles, was wir erbitten oder ersehnen, ihm sei Ehre in der Kirche und in Christus Jesus durch alle Geschlechter von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“ (Eph 3, 20-21.)

Responsorium :

R Ihr seid Licht geworden durch den Herrn. Lebt als Kinder des Lichts! *
Das Licht bringt lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor.

V Ihr seid das Licht der Welt. Euer Licht soll vor den Menschen leuchten. * Das Licht bringt lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrh